Meistens, wenn ich Lamm oder Zicklein (erhältlich übrigens bei Markus Waldmann) zubereite, dann mit der Niedergarmethode. Ich bin ein großer Fan von rosigem, saftigem, butterzartem Fleisch. Mit dieser Zubereitung bleibt mir außerdem immer genügend Zeit für das ganze Drumherum.
Als Richtwert nehme ich eine Ofentemperatur von 80° C und eine Kerntemperatur des Fleisches von 65° C. Die Zubereitungszeit beträgt, je nach Fleischgröße, zwischen drei und vier Stunden.
Ungeschorene Schafe bei dieser Hitze brauchen vor allem eines: Wasser, Futter und Ruhe!
Den Ladys sei es also vergönnt. Daher auch heute wieder nur Wasser auffüllen, in die Runde fragen, ob alles recht ist und den ein oder anderen der Kandidatinnen etwas genauer unter die Lupe nehmen. Alles ist in Ordnung, daher machen wir uns auf zu einer Zwischenbilanz über den Zustand der Flächen bzw. die “Weiderundfahrt”.
Anfangen kann ich gleich mit der Fläche, auf der die Schafe momentan stehen. Der frische Aufwuchs ist gut abgefressen, die Seitentriebe der Büsche und Bäume haben keine Chance bekommen. Einzig das überständige Grün wird nicht angerührt, sondern umgetreten. Die Schafe sind zu spät umgezogen, dieses Jahr. Da muß der Mulcher ran.
Weiter gehts bei der Winterweide. Durch einen Besatzfehler war diese ziemlich kurz, als die Schafe für die Winterzeit dort draufkamen. Entsprechend ramponiert war sie, als die Lämmer alt genug waren, um mitsamt Müttern das erste Mal umzuziehen. Das einzige was ich tun konnte, war kurz vorm Umzug nochmal nachzusähen. Diese Weide zeigt nun ihren Vorteil das sie auf feuchter Erde wächst. Die Fläche ist schon wieder gut nachgewachsen. Größere Kahlstellen sind nicht zu sehen. Ganz im Gegenteil: auffällig ist, das der Hahnenfuß offenbar keinen rechten Fuß mehr fassen kann und die Brennesselstreifen an den Seiten um gute zwei Meter zurückgedrängt worden sind – ganz ohne Chemie nur durch Schafe 
Ich denke, im Sommer werden wir sie nochmal kurz beweiden, um ihr dann bis zum Spätherbst noch etwas Ruhe zu gönnen.
Dritter Anlaufpunkt sind die neuen Flächen im Nachbardorf. Streuobstwiesen mitten im Wingert bzw. ein frisch angelegtes Regenrückhaltebecken. Vorteil hier: die Flächen liegen keine 1,5km auseinander. Die Schafe können zu Fuß umziehen. Für die zwanzig Muttern und zehn Lämmer ist der Hänger sowieso zu klein
Die Flächen sehen so aus, wie Wiesenstücke aussehen, wenn sie jahrelang eher stiefmütterlich gepflegt werden. Für die Schafe ist aber bereits jetzt schon genug zu fressen vorhanden. Nächste Woche steht also ein Umzug ins Haus. Ich hoffe, die Damen wissen diese so reizvoller Umgebung zu schätzen.
Der Akku der Kamera ist leer. Deshalb gibt es die Bilder dazu morgen heute.
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Mückenschwärme am Abend
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Moorschnucke mit Lamm
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Bewuchskontrolle
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Winterweide
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Winterweide – Brennesselinsel
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Winterweide – Gänseblümchen
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Regenrückhaltebecken I
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Regenrückhaltebecken II
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Streuobstwiese I – im Nachbarort
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kleine Streuobstwiese
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Hochstadter Turm
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Streuobstwiese III – schmal und lang