vom Alltag eines Moorschnucken Schafhalters

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  • Archiv: Donnerstag, 15. Mai 2008

    kann ja nicht immer klappen

    Nach dem täglichen Versorgungsgang gibt es heute eine kurze Trainingseinheit für Jane. Die Schafe haben heute keine rechte Lust, der Zug zur großen Truppe ist unverkennbar.
    Klein-Jane hat die Schafe gut im Griff, handelt sie souverän mit dem notwendigen Abstand, der für so einen jungen Hund schon enorm ist.
    Leider bringt mich das in meinem Übungsbestreben nicht unbedingt weiter. Also lasse ich sie nachtreiben, die Schafe aufhalten und hin und wieder haben wir die Möglichkeit und sie zeigt auch klitzekleine Flanken.
    Vernünftig ausbalancieren können wir sie heute nur für einige Zeit, ausgerechnet wenn ich meinen Mund halte, Schaf und Hund den Rücken zudrehe und einfach los laufe :)
    Das werde ich wohl morgen nochmal an den netten Fuchsschafen trainieren müssen.

    wird das zur Gewohnheit?

    Wieder mal gehts direkt vom Büro zu den Schafen. Die Schuhe sind absolut nicht weidetauglich, doch, zu spät. Jetzt ziehe ich das durch.
    Wahrscheinlich die Lämmer haben den Wasserbottich umgekippt und so wie es aussieht haben sich die Böcklein dran ausgetobt. Ich klemme den Wassertrog also diesmal etwas fest. Mal sehen, wieviel Wasser morgen noch drin ist. Entweder er steht wieder auf dem Kopf oder er steht immer noch dort und ist übervoll, denn diese Nacht soll es hier ordentlich gewittern.
    Ich sammle das Netz ein, welches den abgeweideten Bereich der Koppel von dem Teil trennt, der (schon wieder) frischen Aufwuchs hat. Sollen sich die Ladys die Pansen ordentlich vollstopfen. Am Wochenende wird umgezogen und auf der neuen Fläche ist das Grün nicht ganz so fett wie hier.
    Die Kleine bekommt noch eine kurze Übungseinheit.
    Der Zaunprüfer kommt abschließend zum Einsatz. Das Gerät bringt immer noch gute (und beruhigende) 5000 V.

    Impfbürokratie

    Heute nun ging der Brief ans Veterinäramt zurück. Alle zu impfenden Schafe sind gemeldet, der Tierarzt eingetragen und die Vollmacht für den Vermerk in der HIT-Datenbank ebenfalls gegeben.
    Jetzt heißt es warten, das es Juni wird und die Impfung endlich passieren kann und beten, das die Schafe bis dahin fit und gesund bleiben.

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