| 11. Oktober 2008 | bis | 19. Oktober 2008 |
Vom 11.-19. Oktober findet in Mayen der alljährliche Lukasmarkt statt. Das größte Volksfest im nördlichen Rheinland-Pfalz.
Am 16. Oktober wurde der Schafmarkt beim Lukas-Markt veranstaltet. Verschiedenste Schafrassen von rheinland-pfälzischen Züchtern wurden ausgestellt, bewertet und prämiert. Wieder gab es sowohl die Elite der Fleischrassen zu sehen aber auch seltene Landschaftsrassen.


Ich traf alte Bekannte und Leute, die ich schon Ewigkeiten nicht gesehen hatte und nutzte die Gelegenheit für manch ausführlichen Blausch.
Dem ein oder anderen Profi konnte ich dort ebenfalls über die Schulter schauen und “dumme Fragen” stellen. Jedenfalls weiß ich u.a. nun, wie man aus einem einfachen Strick ein Schafshalfter knüpft
Die diversen Stände luden zum gucken und kaufen ein. Es war von der Lämmerflasche bis zu Euro-Netzen alles zu kaufen, was das Schafhalterherz so braucht, oder gerne hätte. Und so trat ich vollgepackt mit Kleinigkeiten, die mein Sortiment erweitern und mit vielen Eindrücken bestückt die Heimreise an.
| 11. Oktober 2008 | bis | 12. Oktober 2008 |
Am 11. und 12. Oktober waren wir bei Familie Steiner zum Hüteseminar mit Anita Hermes.
Die Tage begannen jeweils mit Frühnebel auf der Lichtung, die zum Training genutzt wurde. Ganz romantisch, weitab der Landstraße zwischen den Wäldern lag die Wiese. Später glänzten beide Tage mit fröhlichem Sonnenschein und warmem Herbstwetter. Ideales Trainingswetter. Die Waldschafgruppen reichten von spritzig “mit der panischen Frau Giraffenhals” bis gemütlich, schwergängig für die ungestümen Junghunde.
Für das leibliche Wohl wurde reichlich gesorgt. So durften wir uns die Bäuche reichlich mit Waldschaf füllen und Sonntags diverse Köstlichkeiten zum Kaffee, wie das Apfeltiramisu, geniesen.
Ich nahm am Seminar teil, weil ich das Gefühl hatte, Jane und ich hätten irgendwie “Verständigungsschwierigkeiten”. Klappte am Netz alles ruhig und kontrolliert, brach bei mir ohne diese Sicherheit zu oft Panik aus, was sich dann durchaus lautstark bei mir äußert.
Anita erklärte und zeigte mir auch, das Jane nicht zu den Hunden gehört, die man an den Schafen schimpfen sollte oder muß. Bestätigt man bei ihr stimmlich gute Ansätze ist der kleine Hund Feuer und Flamme. “Sie saugt Lob in sich auf” waren ihre Worte. Nach den zwei Tagen hatten wir wieder gute Ansätze herausgearbeitet und wir werden unsere Hausaufgaben fleißig bis zum nächsten Seminar erledigen.

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