Verschnaufpause
Heute morgen, nichts neues auf der Wiese.
Bei diesem Wetter, eisekalter Wind, niedrige Temperaturen und eine Himmelsschleuse, die sich scheinbar nicht zwischen Regen und Schnee entscheiden kann, lassen es die Ladys wohl ruhig angehen.
Ein, zwei der Damen sondern sich etwas ab, haben aber außer einem etwas schnellerem Atemgang keine Anzeichen.
Bärbelchen zieht sich mit ihrer Mutter in den Unterstand zurück und mag die Weiten der ganzen Wiese so garnicht mehr geniesen. Babs und Boris sind, glaub ich, froh, das sie eng an ihre wehrhafte Mutter gekuschelt bei diesem Wetter in der Ablammbox verbleiben.
Brigitte und ihrer fürsorglichen Mutter geht es auch prima. Die hysterische “Zweitmutter” hat allerdings noch nicht ganz aufgegeben. Die Ablammbox ist gegen Einbruch verbarrikatiert, wie Fort Knox.
Meinem “Sorgenschaf” geht es wieder etwas besser. Sie stand heute morgen wieder in ihrer Box und zeigte mir deutlich im Rahmen ihrer gesundheitlichen Möglichkeiten, das sie auf meine Anwesenheit eigentlich keinen Wert legt ![]()
Über Nacht hat sie getrunken und das heute von mir angebotene Stroh wurde wählerisch – aber es wurde – gemümmelt! Der Tierarzt verabreichte noch ein paar Medikamente und wird auch die nächsten Tage noch täglich auf die Weide kommen um nach dem Rechten zu sehen. Aber ich bin hoffnungsfroh!



