Richtige Arbeit…
…gab es gestern bei Markus Waldmann. Beim Telefonat hies es: “Training gibt es keines, aber richtige Arbeit!”
Um 18.00 Uhr trafen wir uns. Vier Leute, fünf Hunde, 250 Schafe incl. Lämmer. Die Treibstrecke war mit knapp 300m kurz, aber hatte es in sich. Von der großen Kleewiese ging es einen schmalen, 3m breiten Spazierweg entlang. Links und rechts von Büschen gesäumt und daher wie ein Schlauch, am Hundeplatz vorbei. Zusätzlich mußten die Schafe am Grillplatz und einer kleinen Wiese vorbei gelotst werden.
Die Arbeit war wie für Erin gemacht. Endlich nicht weit laufen müssen, sondern “dran an den Schafen”. Ihr Hang ohne viel Federlesen Schafe vorwärts zu drücken und renitenden Schafen keinen Schritt Boden zu geben, waren hier Gold wert.
Jane widmete sich mit Vorliebe den kleinen Lämmern und bugsierte die teilweise kopflosen kleinen Dinger immer wieder vorsichtig zur Herde zurück. Oder sie hängte sich an Beas Ginger und “half” ihr ein bisschen ![]()
Beide Hunde, zu meiner Freude, brauchten so gut wie keine Kommandos für ihre Arbeit. Hatte ich, und die anderen, doch genug zu tun, damit, den Überblick über die vielen, vielen Schafe zu behalten.
Für mich war es eine unglaubliche Erfahrung! Richtig harte Schäferarbeit für meine Hunde! So sehr mich Erins Art beim Trialtraining manchmal nervt: Hier konnte ich sehen, welche Vorteile sie bieten.
Fotos werde ich auf einem der nächsten Umzüge machen



