Schaf Odyssee
Die Schafe sollten am Wochenende umziehen, die Frage war nur: wohin? Eigentlich war geplant, einige sogenannte “Ausgleichsflächen” einer unserer Nachbargemeinden von den Schafen freifressen zu lassen.
Spontan wurde dann am Donnerstag, auf die Schnelle, ein Stück ausgewiesen. Dort sollen die Schafe hin!
Als wir Freitag spät am Nachmittag das besagte Grundstück erreichten war ich nicht schlecht erstaunt. Zwischen den jungen Obstbäumchen und der bunten Wiesenmischung blitzten alle 2m (!) junge Sträucher aus dem Grün! Na, das kann ja heiter werden! So gut es ging, stellte ich die Netze vor einige Sträucher. Denjenigen, die sich allerdings im Netz befanden, erging es, wie es allem jungen Aufwuchs bei den Schnucken ergeht. Um den Schaden auf die Blättlein zu begrenzen und den jungen Sträuchern die Chance zu geben, neu auszutreiben, koppelte ich von Freitag bis Montag insgesamt dreimal weiter.
Heute gab es dann allerdings einen Unterschied: heute wurde dann festgestellt, das meine Schäfchen auf einer Pachtfläche stehen. ![]()
Dort mußten sie nun schnellstmöglich wieder weg um den bürokratischen Schaden in Grenzen zu halten. Glücklicherweise war ein hinzugeeilter Landwirt, sofort behilflich beim Auffinden einer “Ausweichmöglichkeit” für uns. Gott sei Dank, schnappte sich Markus auf meinen Hilferuf hin, sofort wieder mal seinen Hänger und die Mädels dürfen sich nun auf einer anderen “Ausgleichsfläche” ganz ohne junge Büschlein, dafür ebenfalls mit diversen Blumen und Gräsern austopen. Morgen nehme ich die Kamera mit und versuche mich mal als “Blütendetektiv”.
Fazit: Ende gut – alles gut oder doppelt gekoppelt hält besser (zumindestens den Sonnenbrand im Genick
).




