…wieder einmal.
Diesmal abends, denn wir mussten die Ladys wieder über die Landstraße bringen und das unter der Woche.
Diesmal bin ich mit Erin vorgelaufen bzw. Erin lief eigentlich immer dem Auto hinterher und konzentrierte sich nur “im Notfall” wirklich auf die Schafe. Den Hauptjob hinter den Schafen übernahm Jane. Die bekam von mir anfangs nur ein “lie down” wenn die Schafe zu schnell wurden oder ich die ersten Köpfe aus den Augenwinkeln sehen konnte. Nach wenigen hundert Metern hatte sie daher verstanden, was ich will und so konnten wir den Rest der Strecke als eine Art “Spaziergang” zurücklegen. Ganz so easy, wie das klingt, war es dann doch nicht. Jane musste die Schafe einmal vor dem Schneidwerk eines Mähdreschers “wegpuhlen”, da der “Hilfsschäfer” zwischenzeitlich leicht orientierungslos mit dem Auto einfach stehenblieb 
Über die Kreuzung der Landstraße funktionierte reibungslos, zackig und mit Bestimmtheit wurden alle Schafe von Jane im richtigen Feldweg “eingefädelt”.
Die Damen haben jetzt erstmal wieder reichlich mit wilder Möhre und anderen Gräsern und Kräutern zu tun.
ist unser “vierbeiniger Anteil” daheim angestiegen. Statt zwei bevölkern z.Z. fünf Hunde unser Haus.
Die Urlaubshunde Fly, Snoop und Rob werden die nächsten Wochen mit uns verbringen und ich werde versuchen mal das ein oder andere Foto zu machen, wenn ich die Rasselbande gehandelt bekomme habe es geschafft, die ersten Fotos zu machen. Glücklicherweise müssen auch kleine Welpchen mal schlafen


Die “Minigruppe”, die die ganze Zeit eigentlich als Trainingsgruppe für Jane dienen sollte, zog wieder um. Training ist mit Jane z.Z. nicht so möglich gewesen, wegen ihrer wechselnden Verletzungen (erst das Bein aufgeschnitten und als das fast geheilt war, gleich nochmal den Zeh angeschnitten). Die Weide braucht jetzt etwas Ruhe. Also heute gleich nach dem Büro raus und “mal eben schnell” die paar Schäfgens ins Auto.
Ja, denkste. Wir hatten unsere Pläne ohne den kleinen, kahlen Boris gemacht! 
Die Schafe waren im Pferch, die Hecktüre des Combo geöffnet und ein Schaf nach dem anderen hüpfte in das bekannte Auto. Außer Boris, der schlupfte unter dem Auto durch! Kein Problem für Jane, die ihn mir immer wieder zurückbrachte. Leider lies sich der kleine, flinke Deibel von mir nicht fangen. Ich hielt Jane also zurück, damit sich der kleine Bock erstmal beruhigen kann. Tat er aber nicht, er rannte lieber zum offenen Weidetor hinaus!
Prima! Alle Schafe wieder raus aus dem Auto….
Boris kam in der zwischenzeit hinten an der Weide am Knotengitter an. Jane trieb die Damen also erstmal Richtung hintere Weide. Boris wechselte schnell rüber auf die “Litzenseite” und Jane stellte ihm seine Mama, Geschwister und den Rest der Truppe vor die Nase. Glücklicherweise nahm er allen Mut zusammen und huschte durch die (stromfreien) Litzen wieder zurück.
Also, Spiel von vorn. Jane holt die Schafe, bugsiert sie vorsichtig in den Pferch (ja, mit funktionierendem “steady” Kommando!
) und diesmal wird Boris dazu verdonnert als erstes das Auto zu betreten. Der Rest hüpfte dann ebenfalls gleich hinterher und wir konnten mit ein wenig Verspätung den Umzug zur “großen Gruppe” abschließen.
Die Hunde durften auf diese Aktion erstmal schnell in den benachbarten Teich hüpfen.
Jane war die letzten Tage langsam wieder ans Training herangeführt worden. Bisher immer am kleinen Trainingstrupp, um das immer noch sporadisch nicht funktionierende “steady” Kommando auszubauen.
Heute dagegen war mal wieder “harte Praxis” erforderlich. Das hieß nicht nur morgens 5.00 Uhr raus, sondern auch ca. 2km durch die Felder die “große Truppe” auf die Pachtfläche zu treiben.
Die Schwierigkeit war, das wir an sämtlichen landwirtschaftlichen Produkten, die hier so angebaut werden, vorbei mußten. Kartoffeln, Weizen, Roggen, Kohl, Möhren, Zuckerrüben und Mais säumten über die ganze Strecke links und rechts unseren Weg. Außerdem mußten wir über die Landstraße, die zum Glück menschenleer war. Anfangs versuchte ich mich wie gewohnt mit beiden Hunden, die heute aber überhaupt nicht miteinander arbeiten wollten. Während Erin meinte, von hinten ordentlich drücken zu müssen, fand Jane, das geht zu schnell und bremste vorne schon wieder. 
Also Erin ins Auto gepackt und geguckt, ob das Jane alleine hinbekommt. Bekommt sie 
Sie hat eine sehr angenehme, wenn auch mir gegenüber ungehorsame, Art, die Schafe ruhig den Weg entlang und ohne Abstecher in die Felder zu bewegen.
Auf den letzten 200m klappte es sogar mit dem “lie down”. Dafür schmerzte dann doch wieder ihre Verletzung, wie ich kurz vor Ende unserer Strecke feststellen mußte. So ganz auskuriert sind wir also doch noch nicht. 
Wenn sie sich auf der geplanten Koppelgebrauchshundeprüfung auch so toll zeigt, bin ich jedenfalls zuversichtlich.
Die Bilder sind nur mit dem Handy aufgenommen und daher von entsprechender “Qualität”. Der “Hilfsschäfer” fuhr lieber mit dem Auto vorn raus


