…ist z.Z. für die Hunde.
Da wir von unserem Metzger alles mitnehmen, was wir mitnehmen dürfen und somit eine größtmögliche “Verwertung” unserer Tiere anstreben, haben die Hunde die letzten Tage “all you can eat”.
Die nächste Zeit werden wir uns wieder an Rezepte wagen, die dem wildähnlicheren Geschmack der Jährlinge gerecht werden dürfen.
“1054″ lammt immer noch nicht und frisst weiterhin heimlich.
Das stelle jedenfalls die Tierärztin heute fest. Der Pansen arbeitet, sie frisst allerdings nicht, wenn ich sie beobachte. Für die nächsten Tage ist die Geburt auch nicht geplant, so wie es aussieht. Es bleibt also weiterhin spannend, wann wir nun entgültig das das Ende der Lammzeit einläuten dürfen.
Eine Mutter muß noch lammen und die will nicht 
Marie und die vergesellschaftete Diepholzerin mit ihrem Bocklämmchen durften heute die ersten Sonnenstrahlen auf der ganzen Wiese geniesen. Die kleine Diepholzerin hatte sowieso schon versucht, ob man die Ablammbox nicht im Sprung überwinden kann. Fehlten heute morgen also nur die “gelben Ohrringe” und ab in die Freiheit.
Die verbleibende Mutter sonderte sich nun seit einigen Tagen schon ab. Euter war aber keines zu sehen und ihr Freßverhalten gefiel mir garnicht. Ich sah sie eigentlich immer nur wiederkäuend rumstehen oder -liegen.
Sicher ist sicher und so kam die Tierärztin heute mittag vorbei. Ist aber falscher Alarm. Der werdenten Mama geht es den Umständen entsprechend gut. Der Pansen arbeitet auch, was will ich mehr? Ach, ja. Ein Lämmchen, wäre schön
Und so stand Marie heute mit Zwillingen auf der Wiese. Das Timing war nicht ganz so passend. Der Termin beim Metzger für die Böckchen stand fest, der Zeitdruck war heute morgen also besonders groß.
Sie hatte sich ebenfalls nicht entschließen können, ihre Lämmer im Stroh des Unterstandes zu bekommen, nein, sie mußten zwischen den absterbenden Brombeeren auf die Welt kommen. Entsprechend sahen die beiden aus, als wären sie durch den Kamin geschlüpft. Statt weiß, wie mit Ruß gepudert.
Marie ist eine wundervolle, fürsorgliche Mutter. Die Milch fließt in Strömen. Eins der Lämmer versuchte sich heute morgen dann bereits an den ersten Sprüngen 
Wie als hätte sie es gewußt, daß es ihre letzte Lammzeit sein wird, bekam sie zwei Mädchen, jedes glatte 3kg schwer.
Seit gestern ist Cecile “das Bürolämmchen” wieder bei der Herde, auch über Nacht.
Die Flasche bringe ich nun dreimal täglich auf die Weide. Die Portionen werden größer und größer, genauso wie Cecile. Von 250ml auf gute 450ml pro Portion steigert sie sich im Moment. Cecile fühlt sich bei ihren Geschwistern sehr wohl “hängt” sich immer mal an eine der Muttern, kennt aber nun ganz genau die gelbe Thermohülle der Lämmerflasche
Ein “Schönwetterschaf” ist Cecile seit kurzem. Die Temperaturen tagsüber zwischen 10° und 16°C erlauben es, das sie mit den anderen auf der Wiese rumspringen darf. Abends kommt sie aber wieder mit heim und bekommt die erste und die letzte Flasche des Tages im warmen Wohnzimmer.
Sie hat sich schön in die Herde integriert, hüpft und springt mit ihren Geschwistern durch die Gegend und probiert sich an allerlei Unsinn und muß alles probieren. Würde sie nicht angerannt kommen, wenn ich ihren Namen rufe, wäre sie kaum von den anderen Lämmern zu unterscheiden 
Viel Bewegung an frischer Luft macht hungrig und so schafft Cecile manchmal schon die 250ml Marke der Flaschenmahlzeiten.
“Sorgenschaf” Marie geht es nach ihrem Mißgeschick nun doch immer besser. Die Tierärztin kommt regelmäßig vorbei und spritzt ihr Aufbaumittel u.a. “Schwer zu tragen” hat Marie immer noch und so hoffen wir alle, daß die Lämmer bald den Weg ans Licht finden mögen. Ihre Kraftfutterrationen habe ich auf mehrere kleine Portionen täglich verteilt, so das die Pansenbelastung nicht so hoch ist. Da ich wegen Cecile eh bis zu viermal täglich auf die Weide fahre, ist das kein Hexenwerk.
Gestern habe ich mir den letzten Heuballen für diese Saison liefern lassen. Der Heuverbrauch der Muttern sinkt z.Z. stetig. In gleichem Maße wie der Aufwuchs schiebt. Ich hoffe, in spätestens drei Wochen können wir nun endlich unseren ersten Umtrieb in Angriff nehmen.